Hasenbraten?

Da liegt der Hase im Pfeffer war hier gemeint.  Genauer gesagt liegt der Hase in dieser Redewendung nicht im Pfeffer, sondern als Braten in einer Pfeffersoße, dem Hasenpfeffer. Für ihn eine etwas makabere Situation, aus der es kein Entkommen mehr gibt.

Diese Redewendung bedeutet soviel wie Da liegt das Problem. In einem Romanzyklus aus dem Jahr 1532 von Francois Rebelais steht geschrieben: „So gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist (Lukas 20,25). Da liegt der Hase (im Pfeffer).“ Damals bereits als geflügeltes Wort verwendet, liegt sein Ursprung wahrscheinlich noch weiter zurück.

Lasst uns auch eine Hasen im Pfeffer herrichten. Wir brauchen einen Bräter, in den 2 EL Wasser gegeben werden. Die Zutaten sind: 1 Hase oder Kanninchen küchenfertig, 1/2 Becher saure Sahne, 75 g Butterschmalz, Salz zum Einreiben, Pfeffer, 1 Zweig Rosmarin, 1 EL Speisestärke.

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Hasen gründlich waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen
  3. Rosmarin waschen und die Nadeln von den Stielen streifen
  4. Hasen gut mit Salz, Pfeffer und Rosmarin einreiben und mit etwas weicher Butter bestreichen
  5. Bräter mit Wasser ausspülen und den Hasen hineinlegen
  6. Hasenfleisch mit Butterschmalz bestreichen und in den vorgeheizten Backofen auf die untere Schiene schieben
  7. sobald der Bratensatz bräunt, etwas heißes Wasser hinzugeben
  8. Fleisch in regelmäßigen Abständen mit dem Bratensatz begießen und etwas Wasser hinzugießen
  9. Nach ca. 1 Stunde Bratzeit die saure Sahne über das gare Fleisch gießen und 10 Minuten weiter braten
  10. fertigen Hasenbraten herausnehmen und von den Knochen lösen
  11. Bratensatz mit der angerührten Stärke binden, mit etwas Salz abschmecken

Dazu Klöße und Rotkraut oder Kartoffeln und Spargel servieren. Guten Appetit!